Den Opfern ihre Namen zurückgeben – ein Gedenkbuch für die 180 Euthanasie-Opfer im Landkreis Biberach.

Unter der Rubrik „Projekte“ finden Sie die Ergebnisse der Forschungsgruppe über die Euthanasie-Opfer im Landkreis Biberach. Im Moment werden 180 Opfer aufgelistet, die in den Tötungsanstalten Grafeneck und Hadamar, in der Zwischenanstalt Zwiefalten oder in anderen Anstalten  ermordet wurden. Von ihnen sind die Namen, Geburts- und Sterbedaten bekannt. Teilweise konnte die Forschungsgruppe auch weitere biografische Angaben zusammentragen. So entsteht ein Bild über Menschen, die aufgrund ihrer Krankeit oder Behinderung von den Nationalsozialisten als nicht lebenswert eingestuft wurden. Die Auflistung der Opfer soll anregen, über Opfer aus der eigenen Familie zu forschen und die Ergebnisse im Gedenkbuch zu veröffentlichen. Anlässlich des Gedenktags am 27. Januar (Befreiung von den Gefangenen in Ausschwitz) hat die Schwäbische Zeitung im Regionalteil des Landkreis Biberach über diese Forschungsarbeit berichtet.