Manuskriptrichtlinien und redaktionelle Ablaufbeschreibung

Heimatkundliche Blätter für den Kreis Biberach

Die Heimatkundlichen Blätter werden von der Gesellschaft für Heimatpflege in Stadt und Landkreis Biberach e.V. herausgegeben und erscheinen zweimal im Jahr. Die Auflage beträgt 1.200 Exemplare. Neben den Mitgliedern der Gesellschaft erhalten die Verwaltungsleitungen und Archive des Landkreises und die Geschichts- und Kulturvereinigungen in der Region die Hefte. Außerdem werden sie über den Buchhandel angeboten.

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Um das Erscheinungsbild der einzelnen Beiträge zu vereinheitlichen und die Lesbarkeit zu fördern, bittet die Redaktion die AutorInnen folgende Regeln anzuwenden:

Format der Manuskripte

Die Manuskripte müssen nicht formatiert sein. Digitale Texte am besten als Word- oder Open Office-Dateien. Schriftgrößen, Formate für Über- und Zwischenunterschriften, Hervorhebungen usw. in gewohnter Weise. Es ist kein Korrekturrand nötig.

Länge der Beiträge

  • Die Manuskripte sollten nicht mehr als 25.000 Zeichen (einschließlich der Leerzeichen) umfassen.
  • Längere Beiträge können ausnahmsweise geteilt und als Fortsetzung geplant werden.

Bild- und Illustrationsmaterial

  • Seit 2018 wird das Bild- und Illustrationsmaterial auch im Innenteil der Heimatkundlichen Blätter farbig gedruckt. Wünschenswert sind mindestens ein Bild oder eine Grafik pro Seite.
  • Im Manuskript kann die gewünschte Position des Bild- und Illustrationsmaterial vermerkt werden.
  • Die vollständigen Bildunterschriften und Quellenangaben können am Ende des Manuskriptes aufgeführt oder in einer eigenen Datei beigefügt werden.
  • Um die Rechte, das mitgelieferte und gewünschte Bild- und Illustrationsmaterial verwenden zu dürfen, müssen sich die AutorInnen kümmern.
  • Einspaltige Bilder sind im Heft in der Regel 7,5 cm breit und zweispaltige 15 cm breit. Digitalisierte Bilder sollten diese Größe und eine Auflösung von 300 dpi haben.

Literaturangaben (Zitierweise)

  1. Verfasserschriften (Monografien)

Verfasser, Vorname: Titel, Untertitel. Erscheinungsort(e) und -Jahr

Beispiel:

Wagner, Friedrich: Der Weg zum Frieden, Theorien im geschichtlichen Vergleich. Stuttgart, Nürnberg 2003

  • Wird eine Monografie von mehreren AutorInnen gemeinschaftlich verfasst, werden die Namen der Autoren durch einen Schrägstrich „/“ getrennt.
  • Die verwendete Auflage wird als Dezimalzahl (ohne Punkt) hochgestellt und ohne Leerzeichen vor das Erscheinungsjahr geschrieben.

Beispiel:

Christ, Kurt: Geschichte der römischen Kaiserzeit, Von Augustus bis zu Konstantin. München 42002

  • Zeitschriftenaufsätze und Zeitungsartikel

Verfasser, Vorname: Titel des Aufsatzes, Untertitel, in: Zeitschriftenname und Jahrgang (Jahr). Seitenzahlen

Beispiel:

Schemmel, Knut: Warthausen, Geschichte des Schlosses, in: Schriftenreihe zur Schwäbischen Landeskunde 128 (1998), S. 324-341

  • Sammelwerke (Herausgeberschriften)

Verfasser, Vorname: Titel des Beitrages, Untertitel, in: Titel des Werks, Untertitel, hrsg. von Vorname Nachname, Erscheinungsort(e) und –Jahr, Seitenzahlen

Beispiel:

Bergmann, Hugo: Martin Buber und die Mystik, in: Martin Buber, Leben und Werk, hrsg. von Paul Arthur Schilpp und Maurice Friedman, Weimar 1963, S. 265–274

  • Lexikonartikel

Name, Vorname: Titel, in: Name des Lexikons, Band, Erscheinungsort(e) und -Jahr, Spalten- oder Seitenzahl

Beispiel:

Dingel, J.: Quintilianus, in: DNP, Bd. 10, Stuttgart 2001, Sp. 716–721

  • Webseiten

Die genaue URL angegeben, also nicht nur die Startseite, auch Datum und Tageszeit des Abrufes.

Beispiel:

http://www.his-rom.de/themen/boudicca.html (abgerufen am 25.April 2003, 15:17)

Zitierregeln

In der Regel werden in den Beiträgen der Heimatkundlichen Blätter die Zitate oder Verweise mit hochgestellten Nummern im Text (beispielsweise: 4)) gekennzeichnet und als Endnoten am Ende des Artikels nachgewiesen:

Beispiel:

4) Wagner, Friedrich: Der Weg zum Frieden, Theorien im geschichtlichen Vergleich. Stuttgart, Nürnberg 2003, S. 46f.

Bei einem weiteren Zitat aus der derselben Quelle kann der Titel abgekürzt erscheinen (z. B. nur mit dem Nachnamen des Autors). Folgen mehrere Zitate aus einer Quelle direkt hintereinander, kann auch „Ders.“ (für „Derselbe“ – sowohl bei wörtlichen als auch bei sinngemäßen Zitaten) bzw. „vgl. ders.“ (für „Vergleiche derselbe“ bei Vergleichen) verwendet werden.

Beispiel:

5) Ders., S. 50

Als häufige Alternative zu dieser (deutschen) Zitierweise kann natürlich auch die amerikanische Zitierweise (Harvard-System) genutzt werden, die sogenannte Kurzbelege im Text direkt nach dem Zitat anführt. Ein Kurzbeleg ist, wie im folgenden Beispiel zu sehen, nach dem Muster „Zitat (Autorenname Jahr : Seite)“ aufgebaut. Die kompletten bibliographischen Angaben der zitierten Titel werden dann nur im Literaturverzeichnis der Arbeit genannt.

Beispiel:

Der Begriff „Reformatio“ im ursprünglichen Wortsinn, als Rückbesinnung auf die Vorbilder früherer Zeiten, wurde als „Modeschlagwort“ (Wiesflecker 1986 : 201) immer mehr zerredet, so dass schließlich „jeder darunter verstehen konnte, was ihm als das beste erschien“ (Wiesflecker 1986 : 202).

1.    Direktes (wörtliches) Zitat

  • Bei einem wörtlichen Zitat muss der zitierte Text buchstabengetreu wiedergegeben werden, d.h. Rechtschreibfehler oder eine veraltete Orthographie werden unverändert wiedergegeben.
  • Der zitierte Text steht in einem wörtlichen Zitat immer in Anführungszeichen. Dabei ist zu beachten, dass das einleitende Anführungszeichen unten und das das Zitat beendende Anführungszeichen oben steht: „Korrekter Gebrauch von Anführungszeichen.“
  • Wird innerhalb eines Zitates ebenfalls zitiert (Zitat im Zitat), so steht das innen stehende Zitat in einfachen Anführungszeichen: „Von 1930 an ging der Weg von der Demokratie hin zum ‚totalen Staat‘.“
  • Beinhaltet das Zitat einen Rechtschreibfehler, so sollte man den Leser durch das lateinische Wort sic gefolgt von einem Ausrufezeichen (beides in eckigen Klammern): [sic!] darauf hinweisen.
  • Auslassungen (Ellipsen) einzelner oder mehrerer Wörter sind durch Auslassungspunkte und runde oder eckige Klammern (z.B. (…) oder […] kenntlich zu machen. Auslassungen von nur einem Wort können mit zwei Punkten (..) gekennzeichnet werden.
  • Wird ein längeres wörtliches Zitat in eine eigene Arbeit eingebaut, so erfolgt die Kennzeichnung zusätzlich durch Einrücken.

2.    Sinngemäßes Zitat (Verweis)

  • Ein indirektes Zitat zeichnet sich dadurch aus, dass eine Aussage eines Autors sinngemäß mit eigenen Worten wiedergegeben wird. Es wird gekennzeichnet durch Anmerkungen wie vgl.; vgl. hierzu: … oder sinngemäß nach …
  • Im Gegensatz zu einem wörtlichen Zitat müssen sinngemäße Zitate nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet werden. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass der Umfang eines sinngemäßen Zitats klar erkenntlich und dass jedes indirekte Zitat durch eine Belegangabe nachprüfbar ist.

Beispiel:

1)Vgl. Huber, Wilfried: Das Königreich Preußen, Gründung und Untergang. Ulm 2003, S. 40f.

Korrekturablauf

  1. Nach der redaktionellen Bearbeitung geht der zuvor eingereichte Beitrag zurück an den Autor zur Durchsicht, Korrektur oder Freigabe.
  2. Erfolgt die Freigabe, wird der Beitrag (noch ohne Bild- und Illustrationsmaterial) gesetzt und als PDF-Datei erneut an den Autor versendet.
  3. Nach eventuellen Korrekturen wird das endgültige Layout (mit Bild- und Illustrationsmaterial) erstellt. Nur bei Unklarheiten in der Platzierung der Illustrationen geht die Satzfahne nochmals an den Autor, sonst in den Druck.

Der Redaktion wäre am liebsten, wenn die Bearbeitung der PDF-Dateien durch die AutorInnen über die Kommentar-Funktion des Acrobat Reader DC erfolgen könnte.

Autorenexemplare und Honorar bzw. Spendenbescheinigung

  • Nach dem Druck erhalten die AutorInnen 5 Freiexemplare der Heimatkundlichen Blätter, die den eingereichten Beitrag enthalten. Dazu benötigt die Redaktion die Postanschrift des Autors.
  • Beiträge können mit einer Spendenbescheinigung oder mit einem Honorar vergütet werden:
  1. AutorInnen, die neben ihrem Beitrag die Gesellschaft für Heimatpflege mit einer Spende unterstützen wollen, erhalten eine Spendenbescheinigung abhängig von der Länge des Beitrags, beispielsweise in Höhe von 250 € für einen zehnseitigen Artikel.
  2. AutorInnen, die das Honorar in Anspruch nehmen möchten, erhalten pro Seiten 25 €. Zur Überweisung sind dann die Kontoangaben nötig.

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